Die Firma Layoutsatz 2000 GmbH & Co.KG ist ein Mediendienst-leister mit Sitz in München. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren in der Printkommunikation tätig. 2009 hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, in der Produktion neue Wege zu gehen.
maidl-service: Bei Layoutsatz wurde 2009 die technische Plattform erneuert. Welche Systeme haben Sie ersetzt?
Markthaler: Die letzten 15 Jahre haben wir mit SUN/Solaris und Helios gearbeitet. Das wurde vollständig durch Apple Server ersetzt. Wir haben ganz nebenbei die Rechnermenge im Serverraum halbiert.
maidl-service: Welche Ziele haben Sie dabei verfolgt?
Markthaler: Was jeder will: Geringere Hardwarekosten, geringere Software-kosten, erheblich größere Bedienerfreundlichkeit und dadurch geringere Administrationskosten und schnellere Reaktionszeiten. Und natürlich eine höhere Gesamtperformance.
maidl-service: Können Sie die zu erwartenden Einsparungen beziffern?
Markthaler: In Euro schwer auszudrücken. Bei den Systemadministrations-kosten rechnen wir mit 50 % Einsparungen und die Kosten für Hard- und Software liegen bei 30 % bis 50 % der vorherigen Kosten. Die Produktivität ist um ca. 5-10 % gestiegen.
maidl-service: Haben Sie Hardware „von der Stange“ gekauft?
Markthaler: Absolut. Da ist nichts Spezielles oder Angepasstes. Allerdings muss man sich schon etwas um die richtigen Raidsysteme und Netzwerkkarten bemühen. Aber es lohnt sich sehr.
maidl-service: Welche Leistungsparameter haben Sie erreicht?
Markthaler: Die Netzwerkgeschwindigkeit hat sich verdoppelt, die Performance beim Drucken ist um unglaubliche 300% gestiegen. So macht das Arbeiten auch gleich viel mehr Spaß. Wir waren wirklich sehr überrascht, wo doch alle über Apples Serverbetriebssystem so gemeckert haben. Gott sei Dank haben wir es selber mit Version 10.5.8 getestet. 10.6.2 ist noch mal deutlich schneller geworden. Die Stabilität ist absolut mit der SUN vergleichbar.
maidl-service: Die Switch-Workflows sind nun zentrales Arbeitsmittel im Unternehmen. Wie wirkt sich das aus?
Markthaler: Die technische Komplexität für den einzelnen Mitarbeiter sinkt deutlich, weil alles schon richtig festgelegt ist. Alle Parameter sind in den Workflows voreingestellt. Der Mitarbeiter muss sich nicht mehr um 1000 kleine Einstellungen kümmern und kann sich voll auf seine Arbeit konzentrieren. Der Automatisierungsgrad hat sich deutlich erhöht, gerade auch für die Dinge, die eh keinen Spaß machen.
maidl-service: Welche Einarbeitungszeit ist erforderlich, damit die Mitarbeiter mit dem neuen System arbeiten können?
Markthaler: Der Systemadministrator muss sich schon reinarbeiten, was er aber mit dem Aufbau des Systems sowieso machen muss. Für die Mitarbeiter gibt es eigentlich keine Einarbeitung, weil es so einfach ist. Deshalb arbeitet auch jeder gerne sofort damit.
maidl-service: Läuft PowerSwitch stabil? Welche Verarbeitungszeiten erreichen Sie damit?
Markthaler: PowerSwitch läuft recht stabil. Durch die vielen Workflows und vielen Druckjobs bleibt aber schon auch mal ein InDesign-Dokument hängen und muss durch den Systemadministrator rausgefischt werden. Das liegt allerdings eher an InDesign.
maidl-service: Wie wichtig ist die Standardisierung der Abläufe?
Markthaler: Das ist einer der großen Tricks an der Gesamtperformance. Die interne Fehlerquote sinkt deutlich, Qualität und Produktivität steigen.
maidl-service: Rechnet sich die Investition in die Workflows?
Markthaler: Keine Frage. Im Vergleich zu vorher halbieren wir die Investitionen und Betriebskosten und erhöhen gleichzeitig die Produktivität. Einen so großen Schritt nach vorne haben wir die letzten 10 Jahre nicht gemacht.
maidl-service: Welche Auswirkungen hat die Switch-Verarbeitung auf die Integration der weiteren Prozesse?
Markthaler: Wir können eigentlich alles machen, was uns einfällt. Das ist auch die schwierigste Aufgabe, sich konzeptionelle Gedanken zu den Workflows zu machen. Man hat einen riesigen neuen Werkzeugkasten, in dem die Hälfte der Werkzeuge neu sind und man kann plötzlich Dinge umsetzen, von denen man vorher nicht einmal geträumt hat. Und das alles mit Standard Software und Hardware. Der ganze Ärger mit spezieller Software, endlosen Scripten und die damit verbundene Instabilität und unnötige Komplexität ist vorbei.
Abschließend kann ich sagen, dass der Wechsel zu Apple Hardware und zu Standard Software wie Switch, Cumulus, Presstore der richtige ist. Entscheidend an dem Erfolg ist jedoch die Konzeption der Workflows. Hier entscheidet sich die Performance und die Stabilität der ganzen Anlage. Hier waren wir mit Herrn Maidl als Switch-Partner wirklich excellent beraten.
